So funktioniert ein Badewannenlift
Der klassische Badewannenlift ist ein akkubetriebener Sitz, der auf den Wannenboden gestellt wird – mit Saugfüßen, ohne Bohren, ohne Umbau. Auf Knopfdruck senkt er die badende Person bis auf wenige Zentimeter über den Wannenboden ab und hebt sie anschließend wieder auf Einstiegshöhe. Daneben gibt es Tuchlifte, die platzsparend mit einem Gewebeband arbeiten, und fest installierte Systeme.
Abgrenzung zum Treppenlift
Beide Hilfsmittel verfolgen dasselbe Ziel – Selbstständigkeit im eigenen Zuhause –, setzen aber an unterschiedlichen Stellen an: Der Badewannenlift löst das Hindernis „Wannenrand“, der Sitzlift das Hindernis „Treppe“. In unserer Beratung erleben wir oft, dass beide Themen zusammen aufkommen: Wer die Treppe nicht mehr sicher bewältigt, kämpft meist auch mit dem Einstieg in die Wanne. Es lohnt sich, die Wohnsituation einmal komplett zu betrachten.
Kosten und Förderung
Wichtig zu wissen: Der Badewannenlift ist ein anerkanntes Pflegehilfsmittel – bei ärztlicher Verordnung oder Pflegegrad übernimmt die Kranken- bzw. Pflegekasse die Kosten oft vollständig. Das läuft getrennt vom Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, aus dem der Treppenlift gefördert wird – beide Töpfe lassen sich also kombinieren.
Häufige Fragen zum Badewannenlift
Zahlt die Krankenkasse den Badewannenlift?
Braucht ein Badewannenlift einen Stromanschluss?
Mobilität im ganzen Haus denken
Treppe, Bad, Eingang: Wir schauen uns Ihre Situation gesamtheitlich an und empfehlen nur, was wirklich hilft.
