Wie sich der Homelift vom Aufzug unterscheidet
Ein klassischer Personenaufzug braucht Schacht, Maschinenraum und aufwendige Statik. Der Homelift kommt mit einer selbsttragenden Säule und einer Deckenöffnung aus, fährt langsamer (üblich sind bis 0,15 m/s) und fällt rechtlich in die einfachere Maschinenrichtlinie. Dadurch ist er im Bestand nachrüstbar – typisch im Wohnzimmer oder Flur, Grundfläche ab etwa einem Quadratmeter.
Homelift oder Treppenlift?
Die ehrliche Antwort aus unserer Beratungspraxis: Für die meisten Situationen ist der Sitzlift die wirtschaftlichere Lösung – er nutzt die vorhandene Treppe und ist in wenigen Tagen montiert. Der Homelift spielt seine Stärke aus, wenn ein Rollstuhl mitfahren soll und die Treppe für einen Plattformlift zu eng ist, oder wenn eine langfristig rollstuhlgerechte Lösung über mehrere Etagen gewünscht ist. Preislich liegt er deutlich über einem Treppenlift – ein Kostenrahmen entsteht seriös erst nach dem Aufmaß.
Förderung
Auch der Homelift zählt bei Pflegegrad zu den wohnumfeldverbessernden Maßnahmen – bis zu 4.180 € Zuschuss pro pflegebedürftiger Person sind möglich, der Antrag gehört vor den Einbau.
Häufige Fragen zum Homelift
Braucht ein Homelift eine Baugenehmigung?
Was passiert bei Stromausfall?
Mehrere Etagen barrierefrei verbinden?
Wir beraten ehrlich, ob Treppenlift, Plattformlift oder Homelift zu Haus und Budget passt.
